Wie ich euch bereits berichtet habe, nehme ich an der Blogparade
"Back to School" teil, die von der Facebookgruppe
Bloggerlounge organisiert wurde, und
heute bin ich dann mal auch schon dran! {Die Zeit vergeht wirklich unglaublich schnell... }Ihr habt euch für diesen Beitrag
Organisationstipps gewünscht und da ich seit
einer gefühlten Ewigkeit das
"Lernen" hauptberuflich ausübe und ich erst im Studium gelernt habe, wie ich am besten
"richtig" lerne, habe ich mir gedacht, dass ich euch alle
"meine Lerngeheimnisse" mit
auf dem Weg ins neue Schuljahr gebe! ^-^//
Klingt meist so einfach, aber trotzdem neigen wahrscheinlich auch die meisten von euch {so wie ich leider auch... } dazu alles auf den letzten Drücker zu erledigen {auch gern mal die Nacht vor Abgabetermin}. Man denkt sich meistens, dass man noch genügend Zeit hat und eine Woche vor Abgabe kommt noch Faulheit und Unlust hinzu. Im Endeffekt sind wir schon recht gut ausgebildete Meister der Prokrastination...
Wenn mir stehts bewusst ist was ich noch bis wann zu erledigen habe und dies auch niedergeschrieben habe, habe ich alles im Überblick und auch im Kopf {bin recht vergesslich...}. Gerade in unserer heutigen Zeit habe ich das Gefühl, dass die Zeit einfach vor uns davon rennt und daher sind Kalender meine besten Freunde:
Monatskalender {am Schreibtisch} : bietet
eine Gesamtübersicht mit den wichtigsten Infos und Terminen.
Taschenkalender {im Wochen- oder Tagesformat} : neben den wichtigen Infos, werden auch
"kleine Notizen" gemacht, wie z.B.
tagesaktuelle Aufgaben, Hausaufgaben, Erledigungen, etc. Ich
streiche Erledigtes mit Marker
durch und wichtige Ereignisse werden
mit Haftnotizzettelchen oder bunten Stiften hervorgehoben.[Alternativ] Kalender auf dem Handy :
Handlich und
immer dabei mit den
wichtigsten Daten als Widget. Oder auch möglich
virtuelle Notizzetteln auf dem Home-Bildschirm.
{Ich persönlich bevorzuge das tatsächliche Aufschreiben um mir die Aufgaben nebenbei einzuprägen und ich bin auch erleichtert, wenn ich etwas durchstreichen darf, sobald ich es erledigt habe.} Falls ihr große Projekte habt, wie z.B. Hausarbeiten, Kunstprojekte, Referate, etc. vor euch habt, schreibt nicht nur den Abgabetermin in euren Kalender, sondern auch bereits davor die noch übrigverbliebenen Tage in einer auffälligen Farbe in euren Kalender! UND zerkleinert euer Projekt und gebt euch selbst Stichtage bis zu welchen die Teilaufgaben erledigt sein sollten. 
Falls euch ein sehr langer Tag bevorsteht und ihr bereits am Vorabend wisst, welche Aufgaben am nächsten Tag von euch erledigt werden müssten, schreibt euch eine To do-Liste:
- teilt große Aufgaben in viele kleinere Aufgaben auf, Bsp.: Nicht "Zimmer aufräumen", sondern 1. Schreibtisch aufräumen 2. Kleiderhaufen wegräumen 3. Fenster putzen 4. Staubsaugen - durch das Abhaken oder Durchstreichen der einzelnen Aufgaben, stellt sich der Belohnungseffekt schneller ein und man sieht eher, dass man schon etwas geschafft hat
- schreibt euch auch "positive Aufgaben" auf, auf die ihr Lust habt {z.B. Blogpost schreiben, Nägel neulackieren, etc} - eure Liste sieht nicht allzu negativ aus und eure Pausen/Belohnungen sind exakt in euren Tag mit eingeplant

Legt euch eine Mappe zu, die ihr immer in der Schultasche habt, für Briefe an die Eltern, wichtige Dokumente oder sonstige Papiere, die fächerunabhängig sind. Mit dieser Mappe kann es nicht mehr dazu kommen, dass ihr etwas zwischen anderen Unterlagen vergesst zu erledigen (weil ihr sie nicht offensichtlich vor eurer Nase liegen) oder wieder mit in den Unterricht bringt (weil ihre andere Fächer an dem Tag habt!).
Den eigenen "Lern-Typ" erkennen:
Meiner Meinung nach ist es sehr wichtig zu wissen, was für ein Lerntyp man selbst ist. Denn jeder lernt anders - manche merken sich Dinge bereits wenn sie diese nur hören, manche durchs Lesen, manche durchs Schreiben oder durch "Bearbeitung" [bsp.: indem man Beispielsätze oder Fallbeispiele bearbeitet]. Wenn man seinen eigenen Lerntypen kennt, kann man am effektivsten lernen. {Aber man darf sich trotzdem nicht nur auf einen Sinn beim Lernen komplett konzentrieren - man soll diesen nur eher beachten!]
Ich bin beispielsweise eher der langsame Lerner, der sich durch häufiges Aufschreiben erst die Dinge aneignen und anwenden kann. Daher kann ich schlecht in Gruppen arbeiten, weil ich dazu neige den "Schnellen" den Vorzug zu überlassen und komplett abzuschalten. Ich bereite daher sehr viel nach, um mir alles einprägen zu können. {Ich beneide Menschen, die sich die Dinge merken können sobald sie es einmal gelesen haben...}
Behaltet daher bei meinen Lerntipps auch im Hinterkopf, dass sie mir zwar helfen können, aber nicht unbedingt zu eurem Lerntypen passen, weil wir einfach unterschiedlich lernen ^-^//
>>HIER ,
>>HIER und
>>HIER könnt ihr mehr zum Thema
Lerntyp erfahren und auch Tests machen!

Sie sind praktisch und man kann mit ihnen überall und auf die schnelle sein eigenes Wissen selbst abfragen und Gelerntes wiederholen. Und dadurch, dass man nur wenig Platz hat auf den Karteikarten, reduziert man die Informationen auf das Nötigste.
- Verwendet für verschiedene Fächer, verschiedenfarbige Karteikarten
- unterlegt wichtigte Stichworte und Überschriften farbig {brennt sich in euer Gedächtnis ein *höhö*}
- Vokabeln sind einfach, aber z.B. bei Grammatik: Name der Grammatik auf die eine Seite und auf die andere die Erklärung, den Aufbau und ein Beispiel | bei Formeln: Name der Formel auf die eine Seite und auf die Rückseite die Formel, Erklärung und ein Beispiel.
- alternativ: Karteikarten-App auf dem Smartphone [z.B. AnkiDroid]
- Erinnerungen der App nervt einen solange bis man lernt *höhö*
- man hat alle Karteikarten immer dabei und spart Platz

Dies ist etwas, was ich im Mathematikunterricht damals in der Sekundarstufe gelernt habe und immer noch gern beibehalte. Regeln und Formeln, die sich bei mir im Unterricht in meinem Block ansammeln, schreibe ich nach dem Unterricht nochmal ordentlich in ein Extraheft ab, welches nur für die Regeln gedacht ist. Dadurch kann die Regeln nochmal durchgehen und habe ein selbstgemachtes Regelwerk, welches ich später beim Lernen zum Nachblättern benutzen kann. Es ist zwar aufwändig, aber es lohnt sich.

Macht euch im Unterricht viele Notizen und Markierungen: Vieles erscheint beim Hören offensichtlich oder unnötig, aber wenn der Unterricht allzu lang her ist, kann man sich manchmal nicht mehr an alles erinnern oder nachvollziehen. Falls es eure eigenen Bücher sind: SCHREIBT ins Buch! MARKIERT wichtigte Wörter! KLEBT Zettelchen rein, um wichtige Seiten wieder zu finden! [Außerdem bleibt man aufmerksam und wach, weil man beschäftigt ist! *höhö*]
Und nun zu einer sehr wichtigen Frage, bei der sich die Geister scheiden:

MUSIK - JA oder NEIN?
Wie ganz zu Anfang gesagt, kommt es auf den Lerntypen an - manche Menschen brauchen komplette Stille, manche leise Hintergrundgeräusche und manche können nebenbei ohne Probleme Fernsehen oder Musik hören.
Was ich aber mal von einem Bekannten gehört habe ist, dass man
am besten lernen kann, wenn der Puls
recht niedrig ist
(ich habe die Zahl 60 im Kopf, aber glaube... da ist man ja schon mitten im Schlaf *höhö*). Seitdem habe ich die Angewohnheit
ruhige Instrumentalmusik zum Lernen zu hören und das klappt
wirklich ganz gut.
[>>HIER findet ihr meine Lieblings-Playlist].
Der Beitrag ist etwas lang geworden, aber ich hoffe, dass euch der
eine oder andere Tipp hilfreich erscheint und ihr
etwas Neues für euch entdeckt! Helena hat vorgestern im Rahmen der Back To School-Blogparade einen
Beitrag zur Klausurvorbereitung verfasst und morgen geht es weiter mit
Nicole ^-^//
Wie lernt ihr am liebsten? Oder für euch am effektivsten?
Ich wünsche euch alles Gute für das neue Schuljahr
oder für den Ausbildungsstart oder für das neue Semester! ^-^//
Bleibt am Ball und genießt es, bevor es in das Berufsleben geht *höhö*